Häufig gestellte Fragen

Fragen beantwortet.

Alles, was Sie über HealthTunes wissen möchten — wie es funktioniert, wobei es unterstützt und wie mit Ihren Daten umgegangen wird.

Über HealthTunes
HealthTunes ist ein gemeinnütziger Streaming-Dienst aus Kalifornien, der Musik mit binauralen Beats und isochronischen Tönen kombiniert — abgestimmt auf konkrete gesundheitliche Anliegen. Man kann es sich wie Spotify vorstellen, nur darauf ausgelegt, Ihre Gesundheit zu unterstützen statt nur Ihre Hörgewohnheiten. Wir fragen nach Ihrem bevorzugten Musikgenre, damit die therapeutische Ebene in Musik eingebettet wird, die Ihnen wirklich gefällt — klinische Forschung zeigt, dass dies die Wirksamkeit erhöht. Unterstützte Bereiche sind unter anderem Angst, Depression, Schlafprobleme, Fokus, Stress, Alzheimer, Schmerzen und mehr.
Ja. HealthTunes ist eine eingetragene gemeinnützige Organisation in Kalifornien. Das prägt, wie wir arbeiten: Es gibt keinen Investorendruck, bei klinischer Sorgfalt Abstriche zu machen oder Ihre Gesundheitsdaten zu Geld zu machen. Unser Daseinszweck sind Gesundheitsergebnisse, nicht Umsatzwachstum. Die Abogebühr deckt Betriebskosten — sie finanziert keine Ausschüttungen an Anteilseigner.
HealthTunes wurde von Univ.-Prof. Walter Werzowa gegründet, einem Komponisten und Professor, dessen Arbeit sich auf die klinische Anwendung von Musik konzentriert. Er hält mehrere US-Patente für die adaptive Audiotherapie-Technologie im Kern der Plattform und hat klinische Forschungspartnerschaften mit Institutionen wie UCLA Health und Wellstar Health System aufgebaut.
So funktioniert es
Binaurale Beats entstehen, wenn zwei leicht unterschiedliche Audiofrequenzen getrennt in jedes Ohr gespielt werden — zum Beispiel 200 Hz im linken und 206 Hz im rechten Ohr. Ihr Gehirn nimmt die Differenz (in diesem Beispiel 6 Hz) als rhythmischen Puls wahr. Diese wahrgenommene Frequenz ist der binaurale Beat. Unterschiedliche Frequenzen werden mit unterschiedlichen mentalen Zuständen assoziiert: Theta-Wellen (4–8 Hz) mit Entspannung und Schlaf, Alpha-Wellen (8–12 Hz) mit ruhigem Fokus, und so weiter. HealthTunes wählt für jede Erkrankung die passende Frequenz und bettet sie in die Musik ein, die Sie ohnehin hören. Kopfhörer sind erforderlich — der Effekt hängt davon ab, dass jedes Ohr ein eigenes Signal empfängt.
Isochronische Töne sind einzelne Audiotöne, die in einem präzisen, regelmäßigen Takt ein- und ausgeblendet werden. Anders als binaurale Beats funktionieren sie auch ohne Kopfhörer — auch wenn Kopfhörer das Erlebnis weiter verbessern. Sowohl binaurale Beats als auch isochronische Töne regen das Gehirn dazu an, sich mit einem äußeren Rhythmus zu synchronisieren, ein Phänomen namens neuronales Entrainment. HealthTunes verwendet je nach Erkrankung die passendere der beiden Techniken.
Forschung zeigt immer wieder, dass die therapeutische Wirkung von Musik stärker ist, wenn Ihnen das Gehörte tatsächlich gefällt. Ein binauraler Beat, eingebettet in Musik, die Sie als unangenehm empfinden, wirkt schlechter als derselbe Beat in Musik, die Sie mögen. Wir fragen nach Ihrem bevorzugten Genre, um Ihre Playlist zu personalisieren — die therapeutische Ebene bleibt unabhängig vom Genre gleich, aber das Erlebnis (und damit das Ergebnis) verbessert sich, wenn die Musik selbst zu Ihnen passt.
Verwenden Sie Kopfhörer oder In-Ear-Kopfhörer — das ist für die Wirkung binauraler Beats unerlässlich. Handelsübliche Stereo-Ohrhörer reichen völlig aus; teures Audiophil-Equipment ist nicht nötig. Hören Sie nach Möglichkeit in einer ruhigen Umgebung, besonders bei Sitzungen für Schlaf und Angst. Die meisten Menschen bemerken einen Effekt bereits in den ersten Sitzungen; regelmäßige Nutzung verstärkt den Nutzen mit der Zeit. HealthTunes ist so gestaltet, dass es in Ihren bestehenden Alltag passt — hören Sie es während der Arbeit, vor dem Schlafen oder in Ruhephasen — keine neue Gewohnheit nötig.
Wissenschaft & Evidenz
Der Ansatz von HealthTunes basiert auf begutachteter klinischer Forschung. Der Einsatz binauraler Beats und Musiktherapie bei Angst, Depression und Schlafproblemen wurde in mehreren randomisiert-kontrollierten Studien und systematischen Übersichtsarbeiten untersucht. Eine randomisierte Studie aus 2005 (Padmanabhan et al., Anaesthesia) fand eine 26,3%ige Reduktion der Angst durch Musik mit binauralen Beats. Eine Metaanalyse von 55 RCTs aus 2020 (Tang et al., PLOS ONE) fand signifikante Reduktionen depressiver Symptome. Eine systematische Übersichtsarbeit aus 2024 bestätigte diese Befunde für Angst. Alle Quellenangaben finden Sie auf unserer Wissenschaftsseite. HealthTunes ist zudem an laufenden klinischen Studien mit Wellstar Health System und Chelsea & Westminster NHS beteiligt.
Nein. HealthTunes ist ein ergänzendes Wellness-Angebot — keine medizinische Behandlung und nicht dazu gedacht, professionelle Versorgung zu ersetzen. Wenn bei Ihnen eine diagnostizierte psychische Erkrankung vorliegt, arbeiten Sie bitte weiterhin mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zusammen. HealthTunes kann begleitend zu Therapie oder Medikation genutzt werden, nicht anstelle davon. Die klinische Evidenz stützt seine Rolle als unterstützende Maßnahme, nicht als alleinstehende Behandlung.
HealthTunes bietet kuratierte Playlists für: Angst, Depression, Schlaf, Fokus, Stress, Burnout, chronische Schmerzen, Alzheimer und kognitive Unterstützung, Suchterholung, Trauer, Schwangerschaft und Wochenbett, Epilepsie, Übelkeit, kardiovaskuläre Erholung, Jetlag und Meditation. Jede Playlist ist auf die für die jeweilige Erkrankung spezifische klinische Forschung abgestimmt. Die Evidenzlage variiert je nach Erkrankung — für Angst, Depression und Schlaf ist die publizierte Evidenz am stärksten, während andere Bereiche durch aufkommende oder vorläufige Forschung gestützt werden.
HealthTunes nutzen
Ja, für die volle therapeutische Wirkung. Binaurale Beats benötigen getrennte Audiosignale in jedem Ohr — Kopfhörer oder In-Ear-Kopfhörer sind daher unerlässlich. Handelsübliche Stereo-Ohrhörer funktionieren einwandfrei. Lautsprecher liefern weiterhin das Musikerlebnis, aber die binaurale Ebene funktioniert ohne die Zwei-Kanal-Trennung von Kopfhörern nicht.
Ihr erster Monat ist kostenlos — keine Kreditkarte zum Start nötig. Danach beträgt das Abo 4,99 USD oder 4,99 EUR pro Monat, je nach Standort. Als gemeinnützige Organisation halten wir die Preise so zugänglich wie möglich.
HealthTunes ist verfügbar für iPhone (App Store) und Android (Google Play) — direkte Links finden Sie auf unserer Seite App herunterladen. Beide Plattformen bieten das vollständige Playlist-Erlebnis.
Schreiben Sie an support@healthtunes.org. Beschreiben Sie bei technischen Problemen bitte, was genau auftritt und welches Gerät und welche Plattform Sie verwenden. Wir antworten in der Regel innerhalb eines Werktags.
Datenschutz
HealthTunes verkauft oder teilt Ihre personenbezogenen Daten nicht. Als gemeinnützige Organisation haben wir keinen kommerziellen Anreiz, Ihre Informationen zu Geld zu machen. Ihre Auswahl an Erkrankungen und Ihr Hörverlauf bleiben privat. Wir geben Daten nur an Drittanbieter weiter, die vertraglich zur Vertraulichkeit verpflichtet und für die Erbringung des Dienstes notwendig sind. Alle Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Nein. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht verkauft, gehandelt oder zu Marketingzwecken an Dritte weitergegeben. Sie wird ausschließlich zur Verwaltung Ihres Kontos und zur direkten Kommunikation über den Dienst verwendet.
Organisationen
Ja. HealthTunes bietet ein Enterprise-Lizenzprogramm und eine API für Gesundheitssysteme, HR-Abteilungen und Forschungseinrichtungen. Aktuelle institutionelle Partner sind unter anderem Wellstar Health System und das Marietta Police Department. Für Enterprise-Anfragen kontaktieren Sie support@healthtunes.org oder besuchen Sie die Unternehmensseite.
Ja. Die HealthTunes-API bietet programmatischen Zugriff auf erkrankungsbezogene Playlists, binaurale Beat-Parameter und Nutzungsanalysen. Sie ist für die Integration in Benefit-Plattformen, klinische Systeme und Mitarbeiter-Wellness-Apps konzipiert. Kontaktieren Sie uns unter support@healthtunes.org, um den Zugang zu besprechen.

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Schreiben Sie uns direkt — wir sind ein kleines Team und lesen jede Nachricht.

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